Richtiges Vibrationstraining

Nutzen und Vorteile des passiven Muskeltrainings

Warum Vibrationstraining? Der tonische Dehnungsreflex und die normale Kontraktionsfrequenz der Muskulatur wirken bei dieser Trainingsform zusammen. Beim herkömmlichen Kraft-Ausdauer-Training kontraktieren die Muskeln z.B. 30 bis 70-mal in der Sekunde. Durch Vibrationstraining können die Frequenzen verdoppelt werden, so dass ohne großen mentalen Aufwand des Sportlers eine noch stärkere Faserbeanspruchung – d. h. größere Faserrekrutierung – erfolgt.

 

Allerdings steht und fällt der Erfolg natürlich mit dem richtigen Training. Wir stellen euch HIER ein Trainingsvideo zur Verfügung in dem vorallem Körperhaltung und Bewegung einiger wichtiger Basisübungen im Fokus stehen. Unsere Physiotherapeutin und Personaltrainerin Marita erklärt alles nötige um deine Ziele auf der Vibrationsplatte zu erreichen.

1.Macht euch den Anfang leicht, Keiner der z.B. mit klettern beginnt besteigt direkt einen Achttausender. Also warum direkt die schwerste Übung aussuchen? Startet mit den Grundübungen um euren Körper an das neue Training zu gewöhnen und um nach und nach Steigerungen im Training zu integrieren. Dieses Vorgehen sichert euch den Erfolg, hält euch bei Laune und schützt vor allem vor Überforderung und Verletzungen. Der Anfang eures neuen Trainingsplans sollte aus einfachen und statischen Belastungen bestehen. Diese Übungen sollten sich dann allmählich bis hin zu dynamischen und aufwändigeren Übungsvarianten steigern.

 

2. Denkt an Pausen, gerade in der Eingewöhnungsphase ist es wichtig dass ihr euch zwischen den Trainingseinheiten pausen nehmt. Euer Körper verlangt nach einer entspannenden Auszeit. In dieser Phase erholen sich Muskeln wie Nerven und wappnen sich für die nächste Belastung. Denn der Muskelaufbau geschieht nicht während des Trainings sondern während der Ruhezeiten. Als Beginner empfiehlt sich ein Trainingsplan mit zwei intensiven Einheiten pro Woche. Fortgeschrittene steigern sich auf mehrere Einheiten pro Wochen halten aber dennoch Ruhetage ein.

 

3.Viele Menschen klagen über Kopfschmerzen und unangenehme Vibrationen im Hals- und Nackenbereich während und nach dem Training. Um dies zu vermeiden ist die richtige Ausführung der Übungen notwendig. Es gilt die Vibrationen mit dem Körper abzudämpfen. Das passiert je nach Übungen durch das Zusammenspiel von Muskeln und Beugungen im Knie-, Ellbogen-, Hüft- oder Fußgelenk. Mindestens eins deiner Gelenke sollte daher für die Dämpfung sorgen Darum: Knie beziehungsweise Ellbogen immer leicht beugen. Geht stärker in die Beuge um die Dämpfung zu steigern. Je weniger die Ferse auf der Platte, desto größer die Dämpfung. Wichtig ist: Steht der ganze Fuß auf der Platte, unbedingt das Knie ordentlich beugen! Die Dämpfung über die Hüfte bildet eine Ausnahme. Hier gibt es zielabhängig- und plattenabhängig Unterschiede. Bei seitenalternierenden Platten, dämpft dein Becken durch die ständige Seitenkippung.  Standplatten ermöglichen diese Dämpfung eher selten. Hier gilt, ein aufgerichtetes Becken mit vorgeschobenem Po und eingezogenem Bauch dämpft gut und belastet die Oberschenkelmuskulatur.