Camping-Tipps für Anfänger: So startest du vorbereitet in den ersten Campingurlaub

7 Dinge, die du als Camping-Anfänger wissen solltest!

Wenn du den Entschluss gefasst hast, dieses Jahr zum ersten Mal in ein Campingabenteuer aufzubrechen, brauchst du bestimmt etwas „Starthilfe“. Mit unseren Tipps für Campinganfänger bist du bestens für deinen ersten Campingurlaub vorbereitet. Planung & Organisation sind das A&O, bevor es losgeht. Achte auf dem Campingplatz auf einige Punkte, damit du deinen Urlaub so richtig genießen kannst. Worauf es noch ankommt, verraten wir dir hier!

1. Entscheide dich für das richtige Equipment

Das ideale Zelt

Bevor du startest, benötigst du natürlich das passende Equipment für deinen Campingurlaub. Gerade beim Zelt hast du verschiedene Modelle und Größen zur Auswahl. Unter unseren Zelten findest du alle möglichen Modelle – vom Tunnel- und Kuppelzelt, über Dachzelt und Heckzelt bis hin zum Tipi und Familienzelt.  Schaue vorab, mit wievielen Personen du maximal verreisen möchtest und wie lange du unterwegs bist. Je länger dein Aufenthalt und je größer die Gruppe, desto größer sollte das Zelt ausfallen. Das gilt zumindest bei reinen Campingplatz-Urlauben, bei denen du an einem Ort bleibst und du das Equipment einfach mit dem Auto transportierst.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Plane genug Platz für anderes Equipment und Gepäck ein. Nützlich ist es, eine extra Kabine im Zelt für solche Dinge freizuhalten, damit alles schön verstaut ist und du dich in deinen mobilen vier Wänden wohlfühlst.

Wähle aus einer Vielzahl von Schlafsäcken und Isomatten

Das Wichtigste beim Zelten ist natürlich, dass du einen angenehmen Schlaf hast. Hier spielt vor allem die Wahl der passenden Isomatte sowie des Schlafsacks eine entscheidende Rolle. In unserem Isomatten-Guide findest du hilfreiche Tipps, worauf es bei einer Isomatte ankommt und welche Funktionen diese Unterlage zum Schlafen bietet. Zudem erklären wir dir die Unterschiede der verschiedenen Modelle. In unserem Schlafsack-Guide findest du hingegen nützliche Infos, die du bei der Schlafsack-Wahl im Hinterkopf behalten solltest. Auch hier gibt es verschiedene Modelle zur Auswahl.

Skandika Dachzelt Wildland mit Schlafsack aufgebaut
Ein gemütlicher Schlafsack sorgt für kuschelige Nächte

Camping-Küche

Denk an Campinggeschirr und Besteck sowie die passenden Kochutensilien. Überlege dir schon einmal vorab, was du alles kochen möchtest. So vergisst du weder das wichtigste Equipment noch nimmst du nicht zu viel mit, was du am Ende vielleicht gar nicht benötigst. Denk an Briketts, wenn du einen Dutch Oven oder Grill benutzt.

Essenziell ist eine Kühlbox für schnell verderbliche Produke. Unsere Gefrierbox lässt sich im Handumdrehen in eine Kühl-Gefrierkombi verwandeln. So kannst du Lebensmittel sogar einfrieren und ein erfrischendes Getränk kaltstellen. Wenn möglich, besorge verderbliche Lebensmittel frisch und in geringen Mengen, damit du alles gut verstauen kannst.

Was du sonst noch so benötigst

Um gemeinsam gemütlich draußen zu sitzen, brauchst du auf jeden Fall einen Tisch und Campingstühle. Ist in deinem Zelt genug Platz, platzierst du diese Campingmöbel bei schlechtem Wetter drinnen. Eine Campinglampe und eine Feuerschale sind ideal, um den Abend draußen ausklingen zu lassen.

Unsere Zelte haben meist praktische Organizer-Taschen, in denen du deine persönlichen Gegenständge verstauen kannst. Mangelt es allerdings an Platz, bieten sich optional Boxen oder portable Schränke an, damit du all deine Dinge schön ordentlich verstauen kannst.

Außerdem solltest du Dinge wie Sonnenschutz oder Miskitospray dabeihaben. Hier kommt es auch ganz auf das Reiseziel und die Jahreszeit an. Planst du bestimmte Aktivitäten vor Ort, solltest du auch hier an das Equipment denken: ein Rucksack und Wanderschuhe für Wanderungen in der nahen Umgebung oder beispielsweise ein Schnorchelset und Badesachen für Tauchausflüge im Meer. Und da kommen wir auch schon zu Punkt 2:

2. Erstelle eine Packliste

Je nachdem, wohin es dich verschlägt, solltest du natürlich passende Kleidung für warme oder kältere Tage einplanen. Unterschätze nicht die Kälte in der Nacht, auch wenn es an deinem Urlaubsziel tagsüber schön sommerlich warm ist. Die Temperaturunterschiede können groß ausfallen.

Versuche generell, so wenig wie möglich einzupacken, aber an die wichtigsten Dinge zu denken. Je leichter dein Gepäck, desto geringer außerdem der Spritverbrauch auf der Fahrt in deinen Campingurlaub. Auch wenn es verlockend ist, Lebensmittel – vor allem nicht verderbliche – vorab zu kaufen, sparst du eine Menge Gewicht.

Bist du mit der Familie unterwegs? Dann schaue du dir unsere Camping-Packliste für den Familienurlaub an, in der du alle Dinge findest, die du unbedingt dabeihaben solltest.

Hast du alternativ vor, dieses Jahr ein Festival zu besuchen, dann ist unsere Festival-Packliste sicherlich die richtige Hilfe.

Denk an alle wichtigen Dokumente und gehe deine Packliste vor Abreise noch einmal gründlich durch. Achte im Ausland auf Einreisebestimmungen wie Visa und Einreiseanmeldungen. Vergiss nicht, einen Reiseadapter einzupacken.

3. Die Verpflegung vor Ort

Das richtige Camping-Feeling entsteht doch erst, wenn du mit dem Gaskocher oder dem Dutch Oven die erste Mahlzeit zubereitest. Viele einfache Dutch Oven Rezepte haben wir für dich zusammengestellt, falls du nach neuen Inspirationen suchst. Mit dem Gaskocher kochst du einfache Nudel- oder Reisgerichte, die schnell zubereitet sind. Informiere dich vorab, ob dein Campingplatz einen eigenen Supermarkt hat oder wie weit der nächste Supermarkt entfernt ist. So weißt du, worauf du dich vor Ort einstellen kannst.

Hast du einmal keine Lust zu kochen, bieten viele Campingplätze ein eigenes Restaurant oder der nächste Ort ist meist nicht weit entfernt – gerade in den Touristengegenden.

Dutch Oven auf Grillgitter mit glühenden Briketts
Outdoor-Cooking mit dem Dutch Oven

4. Plane deine Route und kalkuliere deine Kosten

Informiere dich über die Verkehrsregeln im Zielland, wenn du außerhalb von Deutschland unterwegs bist.  Auch Länder, die du durchqueren musst, solltest du auf dem Schirm haben. Dazu zählen gewisse Mautregelungen und Plaketten sowie allgemeine Verkehrsregeln.

Um am Ende keine böse Überraschung zu haben, ist es sinnvoll, vorab deine Kosten zu kalkulieren. Denk an Kosten zur Verpflegung, Sprit, Campingplatzgebühren sowie Aktivitäten vor Ort. Schreibe dir am besten zuvor dein Budget auf und überschlage grob alle Kosten. Auf diese Weise bewahrst du einen Überblick.

Fahrer mit augeschlagener Landkarte im Auto beim Roadtrip
Plane vorab deine Route

5. Buche Campingplätze in der Hochsaison im Voraus

Gerade in der Hochsaison sind Campingplätze oftmals überfüllt. Ein klassischer Anfängerfehler: einfach auf gut Glück den Campingplatz deiner Wahl anfahren und auf einen Platz hoffen. Zwar ist das mit dem Zelt oft einfacher als mit einem Campervan, jedoch möchtest du bestimmt zu Anfang auf Nummer sicher gehen und deinen Wunschcampingplatz vorab reservieren.

Informiere dich im Voraus, ob du beispielsweise deinen Vierbeiner mitnehmen darfst.

6. Weitere Einrichtungen auf deinem Campingplatz

Viele Campingplätze bieten neben einem Supermarkt oder Restaurant weitere Einrichtungen, damit du es dir so richtig gut gehen lassen kannst. Inzwischen sind viele Campingplätze sehr bemüht, dir während des Urlaubs viel Abwechslung zu bieten – Schwimmbäder, SpaBereiche, kleine Souvenirläden und ein Ansprechpartner vor Ort für Aktivitäten in der nahen Umgebung sind keine Seltenheit. WLAN, EC-Automaten sowie ein Wäscheservice sind oftmals vorhanden.

Natürlich ist die Umstellung auf gemeinschaftliche Waschräume erst einmal eine Herausforderung – gerade, wenn du das Bad mit fremden Personen teilst. Doch keine Sorge. Die Duschkabinen selbst nutzt du allein. Oft haben sie sogar einen kleinen Vorraum, in dem du deinen Kulturbeutel und dein Handtuch sowie deine Kleidung ablegen kannst. Nutze vorsichtshalber Badelatschen zum Duschen und zum Betreten der Waschräume. Möchtest du der Hektik am Morgen entgehen, stehe am besten etwas früher auf. Mit etwas Glück hast du die Waschräume dann für dich allein. Ein weiterer Vorteil: Sie sind morgens ganz frisch gereinigt.

Möchtest du trotzdem unabhängig von den sanitären Anlagen vor Ort sein, bietet sich unser Pop-Up Duschzelt als Alternative an. Die Silberbeschichtung schützt dich dabei sicher vor neugierigen Blicken.

7. Plane Aktivitäten vor Ort

Bestimmt hast du dir dein Reiseziel für deinen ersten Campingurlaub aus einem bestimmten Grund ausgesucht und es gibt besonders viel zu unternehmen und zu erleben – vor allem in der Natur. Informiere dich vorab über die schönsten Aktivitäten vor Ort, die beliebesten Wanderwege und Ausflugsziele.

Was nicht fehlen darf: eine Alternative bei schlechtem Wetter. Den ganzen Tag im Zelt zu sitzen ist nicht immer die beste Lösung. Zwar bieten dir große Zelte viel Platz und mit ein paar Spielen und der richtigen Gesellschaft bekommst du den ein oder anderen Regenschauer überbrückt. Jedoch gibt es bestimmt andere Möglichkeiten vor Ort. Wie wäre es mit einem Ausflug in ein nahegelegenes Museum, ins Kino oder Schwimmbad? Bereite dich gerade mit Kindern auf Regentage vor.

Mit unseren hillfreichen Tipps gelingt das Camping für Anfänger bestimmt. Organisiere dich vorab, besorge das passende Equipment und überlege dir Aktivitäten vor Ort. Checke vor Abreise noch einmal deine Packliste, damit du wirklich alles dabeihast. Wir wünschen dir ganz viel Spaß bei deinem ersten Campingabenteuer im Zelt!