Die Qual der Wahl – Teil 1

Welches Heimfitnessgerät ist für mich geeignet?

Isolation, Lockdown, Quarantäne oder – wie jetzt ganz neu – „Lockdown-Light“. Egal wie wir diese Phasen nennen, gemeinsam haben sie alle, dass Fitness-Studios geschlossen bleiben oder bestenfalls nur unter strengen Auflagen besucht werden dürfen. Fitnesstraining genießt jedoch eine große Beliebtheit hier in Deutschland und gerade in diesen unsicheren Zeiten hilft die körperliche Gesundheit auch die mentale Gesundheit zu stabilisieren und verbessern und sollte weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Aber wo fängst du an, wenn du ein Gerät kaufen möchtest, um Sport und Fitness in den eigenen vier Wänden zu betreiben? Was solltest du beachten, bedenken oder sogar berechnen? Wichtig ist, du fängst bei dir an! Erst wenn du über die folgenden Punkte nachgedacht hast macht es Sinn, bestimmte Geräte in Erwägung zu ziehen.

Als erstes kommt die Frage: wer bist du?

Männlich oder weiblich, jung oder alt, Anfänger oder Fortgeschrittener, Sportliebhaber oder eher Sportmuffel? Zudem ist wichtig, ob du berufstätig bist und wenn ja, wie du arbeitest: bist du hauptsächlich körperlich tätig oder sitzt du viel am Schreibtisch? Bist du schon recht gut in Form oder hast du eventuell gesundheitliche Probleme? Ein Gespräch mit deinem Arzt, in dem man diese und andere Fragen bespricht, ist sehr wichtig vor dem Kauf eines Fitnessgeräts.

Dann kommt die Frage: wo wohnst du?

 

 

 

 

Hast du ein großes Haus mit viel Platz, eine kleine Wohnung im Mehrfamilienhaus oder vielleicht sogar nur ein Zimmer? Wird dein Fitnessgerät abseits des täglichen Lebens stehen, im Keller zum Beispiel, oder doch mitten im Wohn- oder Schlafzimmer? Hast du schon genau nachgemessen, wieviel Stellfläche tatsächlich zur Verfügung steht? Wie sieht es mit Stromversorgung, Bodenbeschaffenheit, Licht, Deckenhöhe, Verankerungspunkten usw. aus? Schon manch ein Kunde wurde böse überrascht, weil er diese kleine Vorbereitung versäumt hat!

Ganz wichtig ist die Frage: was willst du?

 

Es gibt viele Gründe dafür, sich ein Fitnessgerät für Zuhause zu kaufen. Möchtest du gelegentlich Stress abbauen, den Kreislauf morgens in die Gänge bringen, Verspannungen lösen? Hast du Muskelaufbau oder eine verbesserte Ausdauer als Ziel? Möchtest du abnehmen oder den Anzeichen des Alters ein wenig entgegenwirken? Vielleicht suchst du nur eine Schlechtwetter-Alternative für deine Lieblingssportart? Ein Fitnessgerät kann niemals alle diese Ziele erreichen, also ist es extrem wichtig, vor dem Kauf im Klaren zu sein, was genau du willst.

Hast du diese „Ich-Fragen“ schon geklärt, kannst du nun zu den Geräten kommen. SKANDIKA bietet eine gute Auswahl der gängigsten Fitnessgeräte für das Training zu Hause, und somit hast du tatsächlich leider die Qual der Wahl! Allerdings hat jede Art Gerät, sogar jedes Modell, seine besonderen Eigenschaften, Vorteile und Trainingsziele, die dir bei der Suche nach deinem perfekten Fitnessgerät helfen werden.

Wir fangen bei dem Ergometer an. Dieses Gerät ist als Home-Gym Equipment sehr beliebt und entsprechend in vielen Ausführungen erhältlich.

Es kommt dem Radfahren im Bewegungsablauf am nächsten, wobei das „Terrain“, also der Widerstand, über den Computer gesteuert und eingestellt wird. Es gibt Modelle, die zwar mehr Platz benötigen, jedoch auch eine gute Stabilität für größere Nutzer mit mehr Körpergewicht bieten, und es gibt recht leichte, klappbare Fitnessbikes, die im Nu in der kleinsten Ecke verstaut werden können. Manche Ergometer haben einen besonders tiefen Einstieg oder eine Auswahl an Sattelformen, was den Komfort erhöht und die Handhabung erleichtert. Ein sportliches Speedbike jedoch ist eher leistungs- als komfortorientiert. Dann gibt es auch das Liege-Ergometer. Hier sitzt du auf einem richtigen Sitz statt Sattel und die nicht mehr so aufrechte Position ist wesentlich gelenkschonender.

 

 

Das Ergometer ist das typische Heimgerät für Ausdauer- und Cardio-Training und Dank vielfältigen Programmen für Anfänger sowie auch geübte Sportler gut geeignet. Ob du Puls und Herzfrequenz im Blick behältst, um möglichst effizient zu trainieren, oder ob du schön gemütlich vor dem Fernseher oder mit der Zeitung auf dem Lenker radelst, ein Ergometer hält dich zu Hause auf jedem Fall in Bewegung. Zum Abnehmen ist das Ergometer allerdings nicht der perfekte Begleiter. Es werden hauptsächlich einige Beinmuskeln beansprucht, die allein nicht genug Energie verbrauchen, um eine schnelle Gewichtsreduktion zu unterstützen.

Fazit: ein Ergometer macht das Radfahren bei schlechtem Wetter möglich und erhöht den Spaßfaktor, ist perfekt, um deine Ausdauer zu steigern und die allgemeine Fitness zu verbessern, ist jedoch eher ungeeignet für schnelles Abnehmen.

Joggen ist eine beliebte Sportart, die du ebenfalls nach Innen versetzen kannst – dafür brauchst du nur ein Laufband. In der Regel sind diese Geräte recht groß aber wie das Ergometer bestens für Ausdauer- und Cardio-Training geeignet. Bei manchen Geräten lässt sich die Neigung verstellen, damit nicht nur eine Runde durch den Stadtpark, sondern auch eine anspruchsvollere Bergtour möglich wird. Laufen ist weniger gelenkschonend als Fahrradfahren, beansprucht jedoch teilweise Oberkörper- und Armmuskeln und ist somit für die Allround-Fitness und das Abnehmen zumindest besser geeignet als ein Ergometer.

 

 

Einfachere, faltbare Laufbänder ohne Seitenteile sind heute ebenfalls sehr beliebt – auch SKANDIKA hat das Walking Pad im Programm. Diese Geräte haben meist eine maximale Geschwindigkeit von 6 km/h und sind daher nicht so sehr für anspruchsvolles Ausdauer- oder Cardio-Training geeignet, sondern eher dafür, das Herz-Kreislauf-System auf Trab zu halten und seine 10.000 Schritte am Tag wetterunabhängig zu erreichen. Besonders für ältere Menschen und Reha-Patienten ist so ein Gehband bestens geeignet.

Fazit: ein Laufband lässt dich längere Runden laufen, ohne deine eigene vier Wände zu verlassen, ist für Ausdauer- und Cardio-Training perfekt und auch bedingt für das Abnehmen geeignet.

Lese demnächst Teil 2 dieses Blogeintrags für weitere Heimfitnessgeräte!